Projektmanagement

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Das Innosoft Projektmanagement ist bei der Planung und Durchführung komplexer Projekte im Maschinen- und Anlagenbau das ideale Tool für die grafische Termin- und Kapazitätssteuerung von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage. Zudem erleichtert die stets aktuelle Übersicht des Auftragsdurchlaufs und des Kapazitätsbedarfs in jedem Bereich das Erstellen der Geschäftsjahresplanung.

 

31-01-2011 Hits:2951 Modulslider Thorsten Bachner

Mobiler Außendienst

Mobiler Außendienst

Mobiler Außendienst

Der Mobile Außendienst von Innosoft bietet die optimale Unterstützung für Servicemitarbeiter im Feld. Dank der direkten Rückmeldung der Auftragsdaten (Zeiten, Ersatzteile, Reisekosten, Montageberichte etc.) nach Beendigung der Tätigkeiten vor Ort können Serviceeinsätze zeitnah in der Zentrale weiterverarbeitet und zur Fakturierung freigegeben werden.

31-01-2011 Hits:1982 Modulslider Thorsten Bachner

Kundenmanagement / Helpdesk

Kundenmanagement / Helpdesk

Kundenmanagement / Helpdesk

Das Innosoft Kundenmanagement bildet die perfekte Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen. Mit der kompletten Kunden- und Maschinenhistorie sind sämtliche relevante Informationen jederzeit verfügbar und können zudem einfach und schnell für differenzierte Analysen und Marketingaktionen aufbereitet werden.

31-01-2011 Hits:1813 Modulslider Thorsten Bachner

Grafische / Geografische Disposition

Grafische / Geografische Disposition

Grafische / Geografische Disposition

Die Innosoft Einsatzplanung ist ein umfangreiches Instrument zur Steuerung von Einsätzen, Ressourcen und Projekten. Das System bietet eine übersichtliche grafische Darstellung der Personal- und Maschinen-Einsatzplanung und ermöglicht in Kombination mit dem Modul GeoMap eine optimale Routenplanung.

 

 

31-01-2011 Hits:1981 Modulslider

Informationen

Drei Tage bis zur Abrechnung

3 Tage bis zur AbrechnungSchnelle Abrechnung, verbesserte Liquidität

Es macht einen erheblichen Unterschied, ob zwischen der Leistungserbringung und der Rechnungslegung drei Tage oder vier bis sechs Wochen vergehen. Aus diesem Grunde wurde bei ABB in der Abteilung Robotics das Projekt „Three Days To Invoice“ realisiert, bei dem die Einführung des Software-Moduls Mobiler Außendienst von Innosoft eine maßgebliche Rolle gespielt hat.

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SERVICE TODAY 2/2010

Die ABB Group mit Hauptsitz in Zürich ist ein weltweit führender Konzern der Energie- und Automationstechnik, der etwa 117.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern beschäftigt, davon etwa 11.000 in Deutschland. Das Unternehmen will seinen Kunden in der Energieversorgung und der Industrie ermöglichen, ihre Leistung zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Aufgliederung nach Geschäftsbereichen sieht bei ABB folgendermaßen aus: Die beiden Abteilungen „Low Voltage Products“ und „Power Products“ stellen mit 36.000 bzw. 34.000 Mitarbeitern die größten Firmenbereiche dar, gefolgt von „Process Automation“ (27.000 Mitarbeiter) und „Power Systems“ (18.000 Mitarbeiter).
Die Abteilung Robotics als Teil der fünften Untereinheit „Discrete Automation and Motion“ mit Hauptsitzen in Shanghai, China, und dem schwedischen Västerås stellt mit ca. 5.000 Mitarbeitern in über 45 Ländern zwar eine verhältnismäßig kleine, aber dennoch sehr bedeutende Abteilung beim börsennotierten ABB-Konzern, da die dort produzierten Roboter in nahezu sämtlichen Bereichen Anwendung finden. Die Division DM mit der Abteilung Robotics ist ein führender Anbieter von Industrierobotern, Robotersoftware und modularen Fertigungszellen und bietet Service für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Automation. Diese Produkte und Dienstleistungen ermöglichen es den Kunden, die Produktivität zu steigern sowie die Produktqualität und Arbeitssicherheit zu erhöhen. Weltweit hat die ABB Division DM mit der Abteilung Robotics mehr als 175.000 Roboter installiert. Schon im Jahre 1969 wurden Anstreichroboter und 1974 die ersten kommerziell erhältlichen elektrischen Roboter eingeführt.
Die Fertigung findet in Europa, Asien und Amerika statt, der Vertrieb und Service wird an mehr als 100 Orten in über 45 Ländern realisiert. Dabei bedient die Division DM mit der Abteilung Robotics neben der Automobil- und ihrer Zuliefererindustrie auch viele andere Industriezweige wie Plastik-, Holz- und Metallverarbeitung, Chemikalien und Elektronik, Werkzeugmaschinenbau oder Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Im globalen Service sind dabei 1.500 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten im Einsatz. Dies bedingt einen hohen administrativen Aufwand, was zu der Entscheidung führte, die Techniker über das Modul Mobiler Außendienst des Servicemanagementsystems von der Innosoft GmbH an die Zentrale anzubinden.

Zu diesem Thema hielt Herr Steffen Schmidt, Produktmanager IT & Kundensupport bei der ABB Automation GmbH und als Projektleiter für die Softwareeinführung bei ABB Robotics verantwortlich, einen Vortrag auf dem vergangenen KVD Service Congress in München. Den Vortrag hielt Herr Schmidt gemeinsam mit einem Vertreter des Innosoft-Partners T-Mobile, der mit der Bereitstellung seiner UMTS-Leitungen den schnellen Datentransfer möglich macht. Bei seiner Präsentation stellte Schmidt das Projekt „Three Days To Invoice“ vor, das die Zielsetzung verfolgt, den Zeitraum von der Erbringung einer Serviceleistung bis zur Rechnungsstellung signifikant, das heißt auf einen Zeitraum von maximal drei Tagen, zu verkürzen.
Wie neben der verbesserten Problemanalyse im Außendienstservice die schnelle Rechnungslegung im Zuge der weltweiten Technikeranbindung durch die Einführung des SMS-Moduls Mobiler Außendienst ermöglicht wird, erklärte Herr Schmidt wie folgt: Bereits bei der Projekteröffnung werden die Servicepakete definiert, so dass es den ABB-Technikern möglich ist, die von ihnen geleisteten Dienste unmittelbar nach Beendigung des Service-Einsatzes an die Buchhaltung zu übermitteln, wo diese Leistungen umgehend fakturiert werden können. Während dieser Prozess früher durch die aufwendige Bearbeitung sehr vieler Papierformulare zwischen vier und sechs Wochen Zeit in Anspruch nahm, ist dies nun in einem Zeitrahmen von maximal drei Tagen zu bewerkstelligen.
Vor der Einführung wurde in allen Ländervertretungen von ABB mit verschiedenen Systemen gearbeitet, was eine doppelte Dateneingabe notwendig machte. Außerdem war es den Technikern früher kaum möglich, vor Ort auf notwendige Informationen zuzugreifen. Heute steht zu jedem Roboter im Internet die so genannte „My Robot“-Seite zur Verfügung, auf der die Techniker jederzeit die komplette Servicehistorie ihrer Maschine abrufen können und somit stets über Beanspruchung und Verfügbarkeit des Systems informiert sind. Die „My Robot“-Seite ist auch für Kunden zugänglich, denen dadurch nun eine ganzheitliche Betrachtung ihres Systems ermöglicht wird. Backups der Roboterprogramme gewährleisten zudem die Kontinuität der Geschäftsabläufe, und die Umstellung von präventiver zu zustandsorientierter Instandhaltung sowie die sofortige Reaktions- und Diagnosemöglichkeit bei ungeplanten Unterbrechungen sorgten darüber hinaus für eine längere Betriebszeit bei gleichzeitig sinkenden Kosten.

Wie sinnvoll die Entscheidung sein kann, eine mobile Außendienst-Lösung einzuführen, zeigt auch das theoretische Fundament, das beispielsweise eine wissenschaftliche Studie der AberdeenGroup lieferte. Diese konnte mit nüchternen Zahlen belegen, dass bei Firmen durch den Einsatz mobiler Technologie die Produktivität sowie die Kundenzufriedenheit entscheidend – in einem Rahmen von durchschnittlich 19 bis 27 Prozent – angehoben werden konnte. Die Einkünfte aus dem Servicebereich stiegen dabei im Schnitt um 13 Prozent und die allgemeine Rentabilität um 17 Prozent. Den Zeitraum von der Einführung bis zur Amortisierung der Investitionen schätzt Steffen Schmidt auf 14 Monate bis anderthalb Jahre ein, wobei das Projekt bei ABB in einem so genannten „Gate Model“ in verschiedene Stufen unterteilt wurde.
Die Ziele, die durch die Realisation des „Three Days to Invoice“-Projekts erreicht werden konnten, lassen sich wie folgt zusammenfassen: Elektronische Service-Reports ermöglichen eine papierlose Infoablage sowie die beschleunigte Rechnungslegung, außerdem kann eine optimale Ressourcenausnutzung und Ressourcenverplanung erreicht werden. Darüber hinaus spielen die Verfolgung der Entwicklung der Maschinen- bzw. Roboter-Anlage bei einem Kunden, die Erstellung einer zentralen Wissensdatenbank mit standardisierter Störungs- und Ursachenanalyse sowie die Integration einer systematischen IT-Landschaft bei ABB eine wichtige Rolle. Die Rechnung selbst wird dabei zwar weiterhin im führenden SAP-System erstellt, die gesamte Vorbereitung findet jedoch im Servicemanagementsystem von Innosoft statt.
Für Steffen Schmidt zählen die Synchronisierung von Arbeitsprozessen, eine deutliche Produktivitätserhöhung, eine individuelle Maschinenhistorie pro Roboter, die Eliminierung von Papierbergen sowie die Tatsache, dass Informationstransfer und Datenbankzugriff für die Techniker in Echtzeit stattfinden zu den herausragenden Innovationen der mobilen Anbindung. Darüber hinaus gewährleistet die zusätzliche Sicherung durch einen Zeitstempel, dass die vom Kunden auf einem mobilen Unterschriften-Pad geleisteten Signaturen nicht nachträglich manipuliert werden können. Die Unterschriften sind somit rechtsgültig, was der Beschleunigung von Bearbeitung und Fakturierung zugute kommt. Die schnellere Rechnungslegung wiederum führt naturgemäß zu einem früheren Eingang der geforderten Zahlungen und erhöht somit die Liquidität des Unternehmens. Und das Potential, das mit einer gesteigerten Liquidität einhergeht, liegt auf der Hand: Je größer das verfügbare Eigenkapital ist, desto weniger muss auf kostenintensive Kredite zurückgegriffen werden. Das schafft Planungssicherheit und Spielraum für neue Projekte und Investitionen.