Projektmanagement

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Das Innosoft Projektmanagement ist bei der Planung und Durchführung komplexer Projekte im Maschinen- und Anlagenbau das ideale Tool für die grafische Termin- und Kapazitätssteuerung von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage. Zudem erleichtert die stets aktuelle Übersicht des Auftragsdurchlaufs und des Kapazitätsbedarfs in jedem Bereich das Erstellen der Geschäftsjahresplanung.

 

31-01-2011 Hits:2963 Modulslider Thorsten Bachner

Mobiler Außendienst

Mobiler Außendienst

Mobiler Außendienst

Der Mobile Außendienst von Innosoft bietet die optimale Unterstützung für Servicemitarbeiter im Feld. Dank der direkten Rückmeldung der Auftragsdaten (Zeiten, Ersatzteile, Reisekosten, Montageberichte etc.) nach Beendigung der Tätigkeiten vor Ort können Serviceeinsätze zeitnah in der Zentrale weiterverarbeitet und zur Fakturierung freigegeben werden.

31-01-2011 Hits:1997 Modulslider Thorsten Bachner

Kundenmanagement / Helpdesk

Kundenmanagement / Helpdesk

Kundenmanagement / Helpdesk

Das Innosoft Kundenmanagement bildet die perfekte Schnittstelle zwischen Kunde und Unternehmen. Mit der kompletten Kunden- und Maschinenhistorie sind sämtliche relevante Informationen jederzeit verfügbar und können zudem einfach und schnell für differenzierte Analysen und Marketingaktionen aufbereitet werden.

31-01-2011 Hits:1820 Modulslider Thorsten Bachner

Grafische / Geografische Disposition

Grafische / Geografische Disposition

Grafische / Geografische Disposition

Die Innosoft Einsatzplanung ist ein umfangreiches Instrument zur Steuerung von Einsätzen, Ressourcen und Projekten. Das System bietet eine übersichtliche grafische Darstellung der Personal- und Maschinen-Einsatzplanung und ermöglicht in Kombination mit dem Modul GeoMap eine optimale Routenplanung.

 

 

31-01-2011 Hits:1998 Modulslider

Nachbericht Anwendertag 2016

Diesmal schon im Juni statt im September, außerdem wurde ein neuer Austragungsort gewählt, doch das Fazit blieb unverändert: Auch der elfte Innosoft Anwendertag war ein voller Erfolg, die Reaktionen der etwa 150 Teilnehmer reichten von zufrieden bis begeistert.

Im Folgenden lesen Sie einen ausführlichen Bericht von der Veranstaltung einschließlich kurzen inhaltlichen Abrissen zu den interessanten Vorträgen, die sie allesamt im Bereich Vorträge AWT 2016 als PDF herunterladen können.

Nachdem der Andrang bereits beim letzten Mal das räumliche Fassungsvermögen im großen Konferenzsaal des Best Western Parkhotels Wittekindhof an die Kapazitätsgrenze gebracht hatte, fiel die Wahl mit dem TOP Tagungszentrum Dortmund diesmal auf ein etwas größeres Venue. Im Nachhinein betrachtet eine gute Entscheidung, denn auch hier wurde die größte Räumlichkeit fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Aufgrund der besseren technischen Ausrüstung im Tagungszentrum war auf jeden Fall sichergestellt, dass auch auf den hinteren Plätzen gute Sicht- und Akustikverhältnisse herrschten.

Vorstellung der Innosoftler beim Anwendertag 2016Während der Begrüßungsrede nahm Geschäftsführer Walter Siepe das 20-jährige Firmenjubiläum von Innosoft zum Anlass, die anwesenden Mitarbeiter näher vorzustellen. Eine Übersicht der verschiedenen Abteilungen sowie deren Mitarbeiter findet sich auch im eigens zum Firmenjubiläum produzierten INNOversary-Magazin, das wir Interessenten auf Anfrage gerne zusenden. Dort gibt es auf 28 Seiten viel Wissenswertes zur Innosoft GmbH und den Produkten aus unserem Hause. Kurze Mail mit Stichwort "INNOversary" und Ihren Adressdaten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! genügt und ein Exemplar des Hefts geht auf den Weg zu Ihnen.

Stillleben mit INNOversary-Magazin

Den Anfang bei den durchweg interessanten Vorträgen machte Frank Müller von der Bosch Rexroth AG, der die Einführung und Weiterentwicklung einer maßgeschneiderten mobilen Servicelösung bei seiner Firma vorstellte. Basismodul war dabei die Einsatzplanung, auf deren Installation bald das Wartungsmanagement folgte. Ausgangspunkt war der Standort Lohr am Main, danach wurde der Rollout kontinuierlich weitergeführt, bis eine weltweite Abdeckung erreicht war. Für die Techniker, die mit dem Mobilen Außendienst ihre Einsatzinformationen erhalten und ihre Tätigkeiten zurückmelden, wurden die Laptops nicht nur mit Signatur-Pads ausgestattet, sondern auch mit einem Maus-Scanner, mit dem Scannen bis zum Format A3 möglich ist. Besonderheiten bietet auch das Digitale Formular, wo neben Arbeitssicherheits- und Umweltschutz-Features auch Kalender integriert wurden, in denen pro Bundesland die gültigen Feiertage gepflegt werden. Auch die Preisermittlung für die Serviceeinsätze findet in der Software quasi per Knopfdruck statt.

Frank Müller (Bosch Rexroth AG) bei seinem Vortrag

Das zweite Referat hielt Oliver Breider von der VETTER Kranservice GmbH, die zum familiengeführten, seit 127 Jahren bestehenden Unternehmen VETTER Krantechnik GmbH gehört. Das Servicemanagementsystem von Innosoft ist dort noch im Rollout inbegriffen. Vorher wurden viele verschiedene Dateiformate genutzt, zudem kamen neben PDF, Word, Excel etc. auch selbstgebastelte Lösungen zum Einsatz. Die Disponenten wollten zunächst an der gewohnten Lösung mit Word festhalten, doch war so die Infoanzeige zu sehr limitiert, die anpassbaren Balkengrößen in der Einsatzplanung haben sie letztendlich doch überzeugt. Innosoft wurde als operatives System eingeführt, das über D3-Links mit dem Archiv (d.velop) und der Finanzbuchhaltung (infor) verknüpft ist. Im Digitalen Formular erfasste Änderungen an Maschinen werden nun schnell im gesamten System integriert.
Zum Abschluss seines aufschlussreichen Vortrags betonte Herr Breider die Wichtigkeit des vor Projektbeginn zu erstellenden Pflichtenheftes, um sich auch selbst bewusst zu machen, wie die Serviceprozesse aktuell gesteuert werden und wie diese in optimierter Form aussehen sollten. Mitarbeiter sollten so weit wie möglich in die Planung mit einbezogen werden. Zwar hängen viele oftmals am gewohnten Altsystem und sind Neuerungen gegenüber eher skeptisch eingestellt, doch können sie mit ihren Erfahrungen auch die besten Inspirationen aus dem Praxisalltag geben.

Nach der ersten Kaffeepause, die von den Besuchern eifrig zum Austausch genutzt wurde, betrat mit Thomas Riegler vom VDMA ein Anwendertags-Veteran die 'Bühne'. Schon in den Jahren zuvor wusste Herr Riegler stets zu fesseln und dabei gut zu unterhalten, und auch diesmal war seine Präsentation über die digitale Transformation im Service wieder ein kompaktes und kurzweiliges Vergnügen. So zeigte er eine stark steigende Tendenz im remote Service auf, dass Maschinen heute oft als "IT mit Fertigungseigenschaften" zu sehen sind und Maschinenbauer verstärkt Mathematiker als Data Scientists einstellen, um die stark anwachsenden Datenmengen zu bewältigen. Von den Technikern werden immer mehr Skills verlangt, vor allem Softwarekenntnisse sind im heutigen Servicealltag von Nutzen.

Thomas Riegler (VDMA) bei seinem Vortrag

Vor dem Mittagessen stellten Christian Orthey, Jan Gehlhaar und Projektleiter Peter Vogt von Innosoft dann noch die neue Mobile-Service-App fürs Smartphone vor. Interessenten konnten sich auch gleich über einen eigens zum Anwendertag eingerichteten Link eine kostenlose Testversion herunterladen und die Funktionalitäten auf ihren Smartphones ausprobieren.

Besucher beim Testen der Smartphone-App

Nach einer knappen Stunde Mittagspause, in der sich die Besucher im Bistro an einem reichhaltigen Buffet versorgen konnten, gab es ausführlich Gelegenheit, sich an verschiedenen Ständen im Foyer sowie den angrenzenden Seminarräumen die Softwarelösungen von Projektleitern der Innosoft GmbH im Praxiseinsatz vorführen zu lassen. So konnten viele Interessenten sich einen unmittelbaren Eindruck von den Funktionalitäten der Module Einsatzplanung, Projektmanagement oder Mobiler Außendienst verschaffen, außerdem standen natürlich auch die aktuellen Web- und Smartphone-Lösungen im Fokus.

Daran anschließend eröffnete Wolfgang Hornung von der Beratungsfirma Business & IT Consulting Deutschland GmbH den zweiten Teil des Vortragsreigens beim Anwendertag 2016. B&IT wurde von der Firma ENGEL GmbH, mit ca. 1,25 Mrd. Euro Umsatz eines der weltweit führenden Unternehmen im Kunststoffmaschinenbau, beauftragt, ein Projekt in Kooperation mit Innosoft umzusetzen. Besonders wichtig war laut Hornung bei dieser Kombination von drei Parteien, die zuvor noch nie miteinander gearbeitet hatten, die klare Definition der Aufgaben und Verantwortlichkeiten.
Die Projektziele wurden dann wie folgt definiert: Die Problemlösungsfähigkeit der Mitarbeiter bei der Hotline sowie der Außendiensttechniker bei Einsätzen vor Ort sollte spürbar verbessert werden. Der Serviceprozess sollte insgesamt schlanker und papierlos gestaltet werden, außerdem sollte die Zeitspanne zwischen Einsatz und Fakturierung deutlich reduziert werden, in etwa 90 % der Fälle auf weniger als fünf Tage. All dies sollte letztendlich auch zu einer erhöhten Kundenbindung führen. Insbesondere die Integration des Servicemanagementsystems in das bestehende SAP-Umfeld stellte einen Schwerpunkt in Herr Hornungs aufschlussreichem Vortrag dar.

Frank Tumiski von der Aichelin Service GmbH, der die Einführung der Software von Innosoft bereits bei drei verschiedenen Firmen begleitet hat, überzeugte bei seinem Vortrag wie gewohnt durch seine lockere Präsentation, die er gern mit einem flotten Spruch garnierte. Zentrales Thema von "Vier Unternehmen, drei Länder, ein Servicekonzept" war wiederum die Frage, wie eine Fakturierung maximal fünf Tage nach Leistungserbringung zu realisieren ist. Ohne ein digitales System ist es auf jeden Fall nicht möglich, schon gar nicht, wenn über diverse Ländergrenzen hinweg operiert wird.
Frank Tuminski von der Aichelin Service GmbH Auf Herrn Tuminski folgte Dr. Robert Brankatschk von der Linde Engineering Dresden GmbH, der in seinem Vortrag "Projektmanagement und Ressourcenplanung im Web" unter anderem GRIP vorstellte, das Global Resource Planning Tool. Dies ist ein bei Linde geprägter Terminus für die Einsatzplanung Web von Innosoft, die browserbasierte Version der bekannten Desktop-Lösung. Das global eingesetzte Tool soll bei der Steuerung von Projekten helfen, indem es für wirtschaftlichen und wirksamen Personaleinsatz sorgt, standortübergreifende Personalplanung ermöglicht und dabei global nach Ressourcen mit geeigneter Qualifikation sucht. Baustellenorganisation, Positionsanforderungen und die Erfahrung der einzelnen Mitarbeiter spielen dabei entscheidende Rollen.

Zum Abschluss trat schließlich Christian Körner von der thyssenkrupp Industrial Solutions AG vor die immer noch sehr zahlreichen Anwesenden. Sein Vortrag "Kostenrechnung im internationalen Anlagengeschäft" basierte auf einer speziellen Voraussetzung, nämlich dass langfristige Baustellen mit internationalem Personal – oft für mehrere Jahre – besetzt werden. Mit dem Ressourcenmanagement sollen Leerlaufzeiten vermieden und die Nutzung eigener Ressourcen priorisiert werden, bevor Fremdpersonal eingespannt wird. Von Innosoft hat sich die Firma daher eine Funktion, das sogenannte "Kostenmodul", einbauen lassen, mit der den Kunden bei nach Aufwand fakturierten Aufträgen detaillierte Kostenszenarien präsentiert werden können.
Christian Körner (thyssenkrupp) bei seinem Vortrag Die Teams bestehen oft aus Mitarbeitern mit bis zu einem Dutzend verschiedener Nationalitäten. Auf einer Baustelle in Algerien sind beispielsweise bis zu 120 Leute über einen Zeitraum von vier Jahren vor Ort beschäftigt. Da die Mitarbeiter aus Mexiko, Deutschland, Südafrika, Ägypten und Indien als steuerpflichtige Arbeitnehmer an Betriebsstätten eingesetzt werden, entstehen extrem hohe Abgaben. Diese werden reduziert, indem zum Beispiel der Kollege aus Ägypten für den Projektzeitraum in Deutschland angestellt wird, während sein Arbeitsvertrag in Ägypten für den Zeitraum ruht. Auch eine eigene Kostenstelle wird für die temporär eingestellten Mitarbeiter eingerichtet. So bleibt am Ende nur noch eine Betriebsstätte, was die Kosten für die Betriebsstättenpflicht drastisch minimiert.

Nachdem sich der Großteil der Teilnehmer gegen 17:30 Uhr langsam auf den Heimweg gemacht hatte, blieben noch gut 40 Fußballfreunde übrig, die sich gemeinsam das letzte EM-Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft anschauen wollten. Bei ein paar Kaltgetränken – selbstverständlich gab es auch Dortmunder Bier – sahen die verbliebenen Gäste Jogis Jungs auf Großleinwand dabei zu, wie sie gegen die tapfer verteidigenden Fußballer aus Nordirland eine Chance nach der anderen vergaben.
Der guten Stimmung tat dies jedoch trotzdem keinen Abbruch, und als Mario Gomez endlich das erlösende 1:0 für Deutschland erzielt hatte, war zumindest der Gruppensieg gesichert. Und dank des großzügigen Modus waren selbst die unterlegenen Nordiren als Gruppendritte für das Achtelfinale qualifiziert. Kurz nach 20 Uhr wurden dann auch die letzten verbliebenen Gäste verabschiedet. Fast jeder versicherte, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. In diesem Sinne: Bis zum Innosoft Anwendertag 2017!

Teilnehmer beim Anwendertag 2016

Weitere fotografische Impressionen vom Anwendertag 2016 finden Sie in der Galerie, außerdem stehen die Vorträge hier als PDF zum Download für Sie bereit.